Wer hat sich so frech aufs Brot gelegt?
Wer wieder den Boden nicht gefegt?
Wer hat seinen Hass auf den Käse gehegt?
Mal wieder die Salami.

Wer hat die Senfgurken so zugerichtet?
Wer hat die Butteroberfläche vernichtet?
Wer hat die Brotdose nicht ganz abgedichtet?
Mal wieder die Salami.

Wer hat mit sei’m Fett alle Wände beschmiert?
Wer hat von den leckeren Keksen probiert?
Wer hat jeden Lob nur für sich einkassiert?
Mal wieder die Salami.
Das Schwein.
Aus Schwein.
Aus. Schwein!
(Marc Backhaus – „Mal wieder die Salami“)

Die Salami hat es heutzutage nicht leicht. Doch meiner Meinung nach hat sie es nicht verdient, als „Abfallprodukt“ abgestempelt zu werden. Auch bei Salami kann und sollte man auf Qualität achten!
Salamis werden luftgetrocknet und verlieren dadurch an Wasser, daher kommt das Fett sehr zum Tragen und sie sind sehr kalorienreich (400 Kilokalorien/100g). Aber ab und an ist eine Scheibe nicht verkehrt, denke ich. Zudem schmeckt sie lecker, die Wurst!

Hergestellt wird Salami hauptsächlich aus Schweinefleisch, aber auch Rind, Geflügel und Wild werden gern verarbeitet. Zudem tragen Salz und Pfeffer, Gewürze und Kräuter sowie Edelschimmelkulturen zum besonderen Geschmack bei.

Anfang des Jahres hatten wir auf der Grünen Woche in Berlin die Chance, diverse Salamis zu probieren.

Als unsere Favoriten haben sich dabei folgende herausgestellt:

Chili-Salami
Wildschweinsalami
Knoblauchsalami